
Ningbo UPEC
Mehr als ein Museum.
Kurz nach der erfolgreichen Zusammenarbeit für den Deutschen Pavillon für die Expo 2010 in Shanghai schlossen sich die beiden Büros playze und Schmidhuber erneut zusammen und gewannen den eingeladenen Wettbewerb für das Ningbo Urban Planning Exhibition Center. Acht Jahre später ist der Bau abgeschlossen und das Museum für die Öffentlichkeit geöffnet. Es befindet sich im Herzen der neu errichteten „Ningbo Eastern New Town“, in unmittelbarer Nähe des Rathauses.
Angesichts des rasanten Wachstums vieler größerer Städte des Landes wurde eigens das «Stadtplanungsmuseum» als neue Typologie erfunden, um der Öffentlichkeit die Errungenschaften der aktuellen Planungen und Entwicklungen zu präsentieren. Das Ningbo Urban Planning Exhibition Center soll mehr als nur ein Ausstellungsraum sein. Es ist als Forum für alle am Urbanisierungsprozess beteiligten Akteure gedacht. Es vereint Raumprogramme für interessierte Bürger, Kinder, Planungsfachleute, Forschende, Beamte und Regierungsmitglieder. Ziel war es, einen ansprechenden und zugänglichen öffentlichen Raum im neuen Stadtteil zu schaffen und damit den Dialog zwischen Bürgern und Entscheidungsträgern zu fördern.
Eine durchgehende Landschaft
Um die Rolle des Museums als öffentlicher Ort zu unterstreichen, wurde es als fliessende Fortsetzung der umgebenden Uferlandschaft entwickelt und ist somit ein integraler Bestandteil des öffentlichen Parks. Verbindende Wege, Brücken und Straßen wurden in eine Topografie eingeflochten, die zu den zahlreichen Eingängen des Gebäudes führt. Die Grenze zwischen Park und Gebäude bleibt dabei bewusst unscharf.
Das Volumen mit 24'929 m2 Grundfläche wurde in vier Flügel aufgeteilt, die durch ein zentrales Atrium verbunden sind. Dies führt zu einer facettierten äußeren Erscheinung, welche den Massstab des Gebäudes bricht und angenehme, menschliche Räume um das Volumen herum schafft. Als architektonischer Gegenpol zu den umliegenden «Megablöcken» bringt es eine gewisse Intimität in die Nachbarschaft. Das Gebäude lädt zum Flanieren und zur Erkundung verschiedener Räume, Ausblicke und Aktivitäten ein.
Eine transluzente Keramikhaut
Die Stadt Ningbo hat eine reiche Geschichte in der Keramikproduktion. Hier begann die so genannte «Ceramic Road». Die Stadt spielte im Laufe der Geschichte der Zivilisation eine wichtige Rolle im nationalen und internationalen Handel mit Keramik. Die Verwendung von glasierter Keramik ist jedoch nicht nur eine Hommage an die lokalen Traditionen von Ningbo; die strukturierte glasierte Keramik des Gebäudes erzeugt auch flüchtige Spiegelungen der umgebenden Landschaft. Diese Spiegelungen beleben die Fassade je nach Tageszeit, Jahreszeit und Wetterlage mit unterschiedlicher Intensität.
Aus der Ferne wirkt die Gebäudehülle wie eine natürliche Erweiterung der umgebenden Landschaft. Durch ihre Form und Reflexionseigenschaften moduliert die Fassade visuell den Kontext. Aus der Nähe wird diese Modulation auch in der Anwendung des Fassadensystems und der Details sichtbar. Es funktioniert ähnlich wie ein natürlicher Filter aus Blättern. Die keramische Haut wechselt allmählich von fast transparent zu völlig undurchsichtig, je nach den Bedürfnissen des Programms und den Ausblicken auf die Umgebung; während sich die Fliesen in den Ausstellungsbereichen dicht überlappen, öffnen sie sich in den Erschliessungsbereichen, um reichlich Tageslicht und Ausblicke zu ermöglichen. Nachts leuchtet das Muster von innen, wenn sich die Schatten in den gebogenen Öffnungen der Fassade abzeichnen.
Ein urbanes Erlebnis
Die Ausstellungsräume sind hauptsächlich im dritten und vierten Stockwerk des Gebäudes untergebracht. Das erste und zweite Obergeschoss bietet eine Vielzahl von öffentlichen Räumen, darunter ein Restaurant, eine Bibliothek und ein Lesesaal, Begegnungsräume, ein Bildungs- und Spielplatz für Kinder, Unterrichtsräume sowie ein großer Mehrzweck-Veranstaltungssaal. Auf dem Dach, das auch direkt von der Landschaft aus zugänglich ist, lädt ein Café zum Entspannen und Genießen der Aussicht auf die umliegende Stadt ein.
Im zweiten Obergeschoss gibt es vier Haupteingänge, die direkt in das zentrale Atrium führen. Der Ausstellungsweg beginnt im obersten Stockwerk und folgt einem Rampensystem rund um das Atrium. Es handelt sich um eine fließende Abfolge von Räumen ohne klare Grenzen. Es ist daher wie eine natürliche Fortsetzung des Konzepts der Außenlandschaft. Die Besucher sollen die Ausstellung wie ein städtisches Viertel erkunden. Sie wählen ihren eigenen individuellen Weg durch die Innen- und Außenräume der Ausstellung sowie durch die Lounges und Terrassen mit Blick auf die Stadt. So werden die Ausstellungsinhalte bewusst mit der neu entwickelten städtischen Umgebung verwoben.
Ein digitales Projekt
Es war nie die Absicht, mit diesem Projekt die Möglichkeiten digitaler Werkzeuge zu demonstrieren. Dennoch hätte dieses Gebäude ohne die Hilfe modernster digitaler Technologie nicht entworfen, entwickelt, produziert und gebaut werden können. Um die Komplexität der räumlichen Zuordnung und Koordination von Tragwerk, Vorhangfassade, Sekundärkonstruktion und Keramikhaut zu bewältigen, musste ein maßgeschneidertes Computerskript entwickelt werden. Das Skript generierte automatisch ein 3D-Modell des Bauwerks und der Fassade sowie Fertigungszeichnungen für die jeweiligen Auftragnehmer.
Die gesamte Planung wurde zwischen den verschiedenen Gewerken in einem zentralen BIM-Modell koordiniert. So konnten wir die Integration nachhaltiger Gebäudetechnologien wie kontrollierte Belüftung, Wiederverwendung von Regenwasser, Photovoltaik usw. gezielt steuern. Darüber hinaus diente dieses Modell auch als Grundlage für Kostenschätzungen, Terminplanung, Ausschreibungen, Bauüberwachung und die künftige Instandhaltung des Gebäudes.
Der Weg ist das Ziel
Das gesamte Projekt von der Wettbewerbsphase bis zur Fertigstellung dauerte etwas mehr als acht Jahre. Ständig wechselnde Entscheidungsträger, viele neue Vorschriften, aktualisierte Bebauungspläne, neue Teammitglieder und viele andere unerwartete Entwicklungen erforderten viel Geduld. Es war entscheidend, sich auf die Kernaspekte des Projekts zu konzentrieren und zwischen den verschiedenen Kräften zu vermitteln.
Das Ergebnis ist mehr als nur ein Gebäude; es ist das Ergebnis einer langen Reise von Verhandlungen zwischen den verschiedenen Interessengruppen eines öffentlichen Bauprojekts. Ironischerweise könnte die Entstehung des Stadtplanungszentrums als eine Miniaturversion des Urbanisierungsprozesses selbst verstanden werden.
Auftraggeberin
City of Ningbo
Team
Pascal Berger, Mengjia He, Marc Schmit, Ulrike Bronner, Didier Callot, Zhaozhong Deng, Mang Gao, Tade Godbersen, Huihai Jiang, Nathan Melenbrink, Maggie Tang, Chaochao Wang, Meijun Wu, Dongliang Ye, Chao Yu, Daisy Yuan, Felix Zheng
Architektur (Wettbewerb)
PLAYZE & SCHMIDHUBER
Architektur (Planung & Ausführung)
PLAYZE
Locale design institute
Shanghai Institute of Architectural Design and Research
Landschaftsarchitektur
Ningbo Institute of Urban Construction Design and Research
Fassadenplaner
RFR Group, Shanghai
Generalunternehmer
Hwaking Construction Group
Innen-/Ausstellungsarchitektur and Ausführung
Feng Yu Zhu, Shanghai
Photographie
CreatAR Images, Shanghai









Das Ningbo Urban Planning Exhibition Center soll mehr als nur ein Ausstellungsraum sein. Es ist als Forum für alle am Urbanisierungsprozess beteiligten Akteure gedacht.
Es war nie die Absicht, mit diesem Projekt die Möglichkeiten digitaler Werkzeuge zu demonstrieren. Dennoch hätte dieses Gebäude ohne die Hilfe modernster digitaler Technologie nicht entworfen, entwickelt, produziert und gebaut werden können.
Um die Rolle des Museums als öffentlicher Ort zu unterstreichen, wurde es als fliessende Fortsetzung der umgebenden Uferlandschaft entwickelt und ist somit ein integraler Bestandteil des öffentlichen Parks.





Das Ningbo Urban Planning Exhibition Center soll mehr als nur ein Ausstellungsraum sein. Es ist als Forum für alle am Urbanisierungsprozess beteiligten Akteure gedacht.
Es war nie die Absicht, mit diesem Projekt die Möglichkeiten digitaler Werkzeuge zu demonstrieren. Dennoch hätte dieses Gebäude ohne die Hilfe modernster digitaler Technologie nicht entworfen, entwickelt, produziert und gebaut werden können.
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Es war nie die Absicht, mit diesem Projekt die Möglichkeiten digitaler Werkzeuge zu demonstrieren. Dennoch hätte dieses Gebäude ohne die Hilfe modernster digitaler Technologie nicht entworfen, entwickelt, produziert und gebaut werden können.
Um die Rolle des Museums als öffentlicher Ort zu unterstreichen, wurde es als fliessende Fortsetzung der umgebenden Uferlandschaft entwickelt und ist somit ein integraler Bestandteil des öffentlichen Parks.





Das Ningbo Urban Planning Exhibition Center soll mehr als nur ein Ausstellungsraum sein. Es ist als Forum für alle am Urbanisierungsprozess beteiligten Akteure gedacht.
Es war nie die Absicht, mit diesem Projekt die Möglichkeiten digitaler Werkzeuge zu demonstrieren. Dennoch hätte dieses Gebäude ohne die Hilfe modernster digitaler Technologie nicht entworfen, entwickelt, produziert und gebaut werden können.
Um die Rolle des Museums als öffentlicher Ort zu unterstreichen, wurde es als fliessende Fortsetzung der umgebenden Uferlandschaft entwickelt und ist somit ein integraler Bestandteil des öffentlichen Parks.









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Um die Rolle des Museums als öffentlicher Ort zu unterstreichen, wurde es als fliessende Fortsetzung der umgebenden Uferlandschaft entwickelt und ist somit ein integraler Bestandteil des öffentlichen Parks.









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Das Ningbo Urban Planning Exhibition Center soll mehr als nur ein Ausstellungsraum sein. Es ist als Forum für alle am Urbanisierungsprozess beteiligten Akteure gedacht.
Es war nie die Absicht, mit diesem Projekt die Möglichkeiten digitaler Werkzeuge zu demonstrieren. Dennoch hätte dieses Gebäude ohne die Hilfe modernster digitaler Technologie nicht entworfen, entwickelt, produziert und gebaut werden können.
Um die Rolle des Museums als öffentlicher Ort zu unterstreichen, wurde es als fliessende Fortsetzung der umgebenden Uferlandschaft entwickelt und ist somit ein integraler Bestandteil des öffentlichen Parks.